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Fotos von NutzernEinklappen

Epipedobates Anthonyi ( evtl Santa Marta ) Männchen mit ca 13 Kaulquappen auf dem Rücken
© 2015
Jessica Meyer
(
29
)


Epipedobates anthonyi Santa Marta
© 2014
Thorsten Mahne
(
96
)


Epipedobates anthonyi
© 2012
Klaus Kreyerhoff
(
73
)


Epipedobates anthonyi beim absetzen der Quappen.
© 2012
Klaus Kreyerhoff
(
73
)


E.Anthonyi " Santa Marta "?
© 2014
Andreas Maurer
(
82
)


Epipedobates anthonyi Männchen, fotografiert von Sascha Krampe aus Velbert
© 0000
Melanie Gillessen
(
26
)


Epipedobates anthonyi Weibchen, fotografiert von Sascha Krampe aus Velbert
© 0000
Melanie Gillessen
(
26
)


Epipedobates Anthonyi (evtl Santa Marta ) weibchen
© 2015
Jessica Meyer
(
29
)


Epipedobates Anthonyi 0,1
© 0000
Matthias Ludescher
(
16
)


Epipedobates anthonyi
© 0000
Carsten Paul
(
10
)

NomenklaturEinklappen
wissenschaftl. Name: Epipedobates anthonyi (NOBLE, 1921)

Etymologie:
Das anthonyi ist ein sname. Die Art wurde nach H. E. ANTHONY, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter am American Museum of Natural History benannt. Dieser sammelte die Typenserie in Ecuador.


Synonyme:
Colostethus paradoxus (RIVERO, 1991)
Epipedobates anthonyi (MYERS, 1987)
Dendrobates anthonyi (MYERS, DALY & MALKIN, 1978)
Phyllobates anthonyi (SILVERSTONE, 1976)
Colostethus anthonyi (EDWARDS, 1971)
Phyllobates anthonyi (NOBLE, 1921)

englischer Name: Anthonys Poison-arrow Frog
deutscher Name: El Oro Blattsteiger
SystematikEinklappen
Klassifizierung:
Amphibia->Anura->Dendrobatoidea->Dendrobatidae->Colostethinae->Epipedobates->Epipedobates anthonyi (NOBLE, 1921)

Gruppe:
Die Gattung Epipedobates sensu GRANT ET AL. (2006) entspricht der ehemaligen westandinen Klade von Epipedobates und bildet eine monophyletische Linie mit derzeit 5 Arten.

Anmerkung zur Systematik:
Seit der jüngeren Revision des Anthony-Tricolor-Artenkreises durch GRAHAM ET AL. (2004) herrscht über die Verwendung der Namen Epipedobates anthonyi (NOBLE, 1921) und Epipedobates tricolor (BOULENGER, 1899) unter Herpetologen und Terrarianern ziemliche Verwirrung. Die Unklarheiten über die Artzugehörigkeit lassen sich auf eine Fehlbestimmung durch SILVERSTONE (1976) zurückführen. Dieser bezeichnete fälschlicherweise eine Population von E. anthonyi aus der Provinz Azuay aufgrund des ähnlichen Zeichnungsmusters als Phyllobates tricolor und leider folgten alle nachfolgenden Untersuchungen dieser Fehleinschätzung.

Abb.: Links der echte E. tricolor s.s., Moraspungo, Prov. Cotopaxi und rechts die von SILVERSTONE (1976) falsch bestimmte Morphe von E. anthonyi, Santa Isabel, Prov. Azuay (Phyllobates tricolor sensu SILVERSTONE).
Aufgrund genetischer und biogeografischer Untersuchungen konnte durch GRAHAM ET AL. (2004) jedoch gezeigt werden, dass die Bezeichnung E. tricolor nur für wenige Populationen aus einem eng umgrenzten Gebiet des zentralecuadorianischen Hochlandes Gültigkeit besitzt. Für die südlichen, bisher fälschlicherweise als E. tricolor ( SILVERSTONE) bezeichneten Populationen, ist laut GRAHAM ET AL. der Name E. anthonyi anzuwenden. Erstmals wurden auch Proben aus der Umgebung des es von E. tricolor (Porvenir, Provinz Bólivar, Ecuador) in die genetischen Analysen mit einbezogen und es konnte gezeigt werden, dass die bisher als E. tricolor bezeichneten Populationen aus dem südlichen Ecuador eben nicht artgleich mit den Populationen aus Zentralecuador sind. Die DNA-Analysen zeigen eine deutliche Unterscheidbarkeit der en und belegen, dass zwei Arten involviert sind, so dass keine andere Schlussfolgerung zu ziehen ist.

Abb.: Phylogenetische Stammbaumhypothese und geografische Verbreitung der Tricolor-Klade (roter Punkt = Typenfundort von E. tricolor ; blauer Punkt = Typenfundort E. anthonyi). Nach GRAHAM ET AL. (2004). © 2007 Thomas Ostrwoski
Zwei genetische Gruppen lassen sich unterscheiden. Eine nördliche Gruppe mit Verbreitung in den Provinzen Bolívar, Cotopaxi und Pichincha und eine südliche Gruppe deren Verbreitungsgebiet die Provinzen Azuay, El Oro, Guayas und Loja umfasst. Tiere vom Typenfundort der Art E. tricolor (El Porvenir, Prov. Bolívar) lassen sich der nördlichen Gruppe zuordnen, für die somit der Name E. tricolor anwendbar ist. Die südliche Gruppe setzt sich aus Populationen zusammen, die untereinander ebenfalls eine sehr geringe genetische Variation aufweisen sich aber alle klar von den nördlichen Populationen abgrenzen lassen. Diese südliche Gruppe beinhaltet auch die Population vom Typenfundort von E. anthonyi (Salvias, El Oro, Ecuador). Für diese Populationen ist der Name E. anthonyi verfügbar und sie sollten deshalb nicht länger als E. tricolor bezeichnet werden. Weiterhin grenzen die Verbreitungsgebiete beider Arten nicht aneinander. Zwischen beiden Typenfundorten liegen ca. 200 km Distanz und eingeschoben zwischen den Fundorten der nördlichen und südlichen Populationen liegt das Verbereitungsgebiet von Epibedobates machalilla. Die Populationen sind also nicht oder sondern klar voneinander getrennt und gelten somit als . Wie die genetischen Distanzen unterstützen die biogeografischen Befunde ebenfalls die Annahme, dass beiden Arten trotz der großen morphologischen Ähnlichkeit nicht direkt verwandt sind und keine en repräsentieren. Die getrennten Entwicklungslinien und das Verbreitungsmuster unterstützen somit beide die Annahme von zwei unterschiedlichen Arten.

BedrohungsstatusEinklappen
Obwohl die Art als relativ weit verbreitet und anpassungsfähig gilt, wird Epipedobates anthonyi in der Roten Liste als "Potentiell Bedroht" eingestuft (NT = Near Threatened). Obwohl die vorliegenden Daten sogar eine Einordnung als "Verletzlich" (VU = Vulnerable) rechtfertigen wurde die Art laut Roter Liste nur als "Potentiell Bedroht" eingestuft, da ihr Verbreitungsgebiet bis nach Peru vermutlich noch etwas größer als bisher angenommen sein dürfte. Die Art ist bisher nur aus einem relativ kleinem Gebiet von weniger als 20.000 m2 nachgewiesen und ist somit potentiell von jedem Habitatverlust betroffen. Vor allem in Ecuador haben die Bestände durch Biotopverlust (Holzeinschlag, Brandrodung) und Umweltverschmutzung (landwirtschaftliche Pestizide) stark abgenommen. Die Art wurde für medizinische Forschung (Epibatidin) gesammelt und exportiert. Diese Aufsammlungen scheinen in ihrer Menge jedoch keine Bedrohung darzustellen. Es wird aber empfohlen die Entnahme für wissenschaftliche Zwecke und Handel zu überwachen. Die Art ist aus keinem Schutzgebiet bekannt. Der Populationstrend gilt als abnehmend. Die Art ist in Südecuador aber noch eine häufige Art (IUCN, 2007)

Laut CITES (2007) wurde die Art unter dem Namen Epipedobates anthonyi bisher nicht gehandelt. Allerdings sind Exporte unter dem Namen Epipedobates tricolor aus Ecuador verzeichnet. Aufgrund der taxonomischen Wirren dürfte es sich dabei hauptsächlich um Populationen von E. anthonyi gehandelt haben (s. Systematik).

Anhang II des WA. Anhang B der EUArtschVO. Melde- und nachweispflichtig nach BArtSchVO.

BeschreibungEinklappen
Größe
Kleine bis mittelgroße Art mit einer KRL von 16,5 - 26,5 mm. Die durchschnittliche Größe liegt bei 19 - 24 mm (SILVERSTONE, 1976)



Tab.: Messwerte ausgewählter morphologische Merkmale von Epipedobates anthonyi, Holotyp. (Datensätze mit der Kennzeichnung *) sind nicht Geschlechtsspezifisch.)
X [mm]σ +/- [mm]nQuelle
18,1 20,0 0,65 0,75 13 19 SILVERSTONE 1976


Tab.: Namen, Größenangaben und Farbmusterverteilung verschiedener Populationen von Epipedobates anthonyi
Farbmorphe Foto Alternativ Namen Verbreitung Grundfarbe Zeichnung Größe [mm]
Alamor     Prov. Loja, Ecuador       
Amotape     Prov. Piura, Peru       
Buena Esperanza            
Holotyp   Salvias  Prov. El Oro, Ecuador      18 - 20 
Pozo Azul     Prov. Túmbez, Peru       
Quebrada Carabo            
Rio Jubones            
Río Saladillo            
Santa Isabel     Prov. Azuay, Ecuador  rotbraun - weinrot  cremefarbene bis gelbweiße breite Streifen  22 - 25 
Santa Marta     Prov. Azuay, Ecuador  rotbraun - weinrot  cremefarbene - gelbweiße breite Streifen  22 - 25 
Sarayunga     Prov. Azuay, Ecuador  weinrot  weiß - blauweiße schmale Streifen   
Tierra Alta          
Alter:
Bei guter Pflege in Gefangenschaft circa 15 Jahre.


Geschlechtsreife:
Die männlichen Tiere fangen mit ungefähr 10-11 Monaten an zu rufen, wobei die weiblichen Tiere erst mit 13-14 Monaten Gelege absetzten. Oft sind die ersten Gelege von schlechter Qualität (nur Galerte, verpilzen, unbefruchtet).


Gelege und LarvenEinklappen

Abb.: Larve Epipedobates anthonyi
© PUCE Luis A. Coloma
vergleichen mit:


Grafik © TOR LINBO

Verhalten (Ethologie)Einklappen
Balzverhalten:

Abb.: E. anthonyi "Sarayunga", Prov. Azuay, Ecuador. Paar im Amplexus. © 2007 PUCE Luis A. Coloma















Brutpflegeverhalten:

Abb.: E. anthonyi "Sarayunga", Prov. Azuay, Ecuador. Männchen bewacht das Gelege. © 2007 PUCE Luis A. Coloma

Abb.: E. anthonyi "Sarayunga", Prov. Azuay, Ecuador. Männchen beim Transport der Larven. © 2007 PUCE Luis A. Coloma


Lautäußerung (Vokalisation):

Abb.: Epipedobates anthonyi "Santa Marta", Prov. Azuay, Ecuador. Rufendes Männchen. © PUCE Luis A. Coloma

















Sound: Rufsequenz von Epipedobates anthonyi.
Alternierendes Rufduell von 3 Männchen.
© 2006 Thomas Schäffer

Sonagramm von Epipedobates anthonyi, 5 Sekunden Rufsequenz, © 2006 T. Mahn
Sonagramm vergleichen:

LebensraumEinklappen
Typenfundort der Erstbeschreibung
Laut Erstbeschreibung "small stream at Salvias, Prov. del Oro, Ecuador" (FROST 2006).


Verbreitung:

Südwestliches Ecuador und im Nordwesten von Peru. Westlich der Anden in Höhen von 153-1387 m Höhe (FROST, 2006).



Abb.: Verbreitungsgebiet Epipedobates anthonyi
© 2008
Thorsten Mahn
(
682
)
Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0
Biotop:

Abb.: Lebensraum von Epipedobates anthonyi, Equador




















Haltung im TerrariumEinklappen
Terrarium/Einrichtung:
Regenwaldterrarium ab 40x40x40 cm. In Terrarien ab 50x50x50 cm ist z.B. eine Gruppenhaltung von 2.3 Tieren möglich. Aufgrund des stark ausgeprägten Revierverhaltens sollte man mit einer Terrariengestaltung durch Bildung von Stufen und Vorsprüngen, sowie einer ausreichend dichten Bepflanzung für Sichtschutz sorgen. Zusätzlich können Klettermöglichkeiten z.B. durch Korkeichenäste eingebracht werden, um dem hohen Bewegungs- und Kletterdrang der Tiere gerecht zu werden.

Hinsichtlich der Bepflanzung ist es vorteilhaft, diese möglichst dicht und undurchsichtig im hinteren drittel des Terrariums wachsen zu lassen. Ein solches dichtes, mit grossblättrigen Rankpflanzen z.B. Efeutute bewachsenes Terrarium, trägt einen grossen Anteil zum Sicherheitsbedürfniss der Frösche bei und verringert somit die Scheu. Auf großen Pflanzenblättern haben die Frösche zusätzliche Laichmöglichkeiten und benutzen sie auch gerne als Aufenthaltsorte und als Rufpositionen. Die klimatischen Bedingungen werden durch reichlich Pflanzen stabilisiert.

Die Ablaichmöglichkeiten in Form von Filmdosen sollten möglichst gleichmässig im gesamten Terrarium verteilt werden. Dies stellt sicher, dass nicht nur das dominanteste Männchen alle Ablaichstellen für sich allein beansprucht und auch die weniger dominanten Männchen genügend Gelegenheiten finden um mit einer Partnerin abzulaichen. Die Laichplätze sollten möglichst im hinteren Teil bzw. im Höhenniveau in der Mittellinie des Terrariums angebracht werden. Die Tiere laichen zwar sehr bevorzugt im oberen drittel des Terrariums ab, jedoch ist dort die vorherrschende Luftfeuchtigkeit in der Regel für eine gute Gelegeentwicklung deutlich zu gering (Gelege vertrocknen/verpilzen).

Dies ist bedingt durch die Konzeption des Terrariums an sich. Im oberen Bereich wird die Luft i.d.R. während des Tagesverlaufs durch die aufgebrachten Leuchtmittel erwärmt (meist mehr als 25°C) und die relative Luftfeuchtigkeit hier ist eher gering. In der Nacht kommt es nach ausschalten der Beleuchtung zwar zu einer Temperaturreduzierung und einem anstieg der relativen Luftfeuchtigkeit; jedoch ist dies nicht ausreichend um einer guten Gelegeentwicklung förderlich zu sein.
Dagegen sind die Tagestemperaturen im Bodenbereich deutlich geringer und die relative Luftfeuchtigkeit ist entsprechend höher, jedoch besteht hier die Gefahr, dass sich zuviel Kondenswasser und Feuchtigkeit auf den Gelegen niederschlägt und sie hierdurch zu einer höheren Verpilzungsrate neigen. Auch konnten wir in unseren Terrarien beobachten, dass sich im Bodenbereich vermehrt Kleinstlebewesen (Milben, Planarien, etc.) auf den Gelegen ansammelten und der Entwicklung ebenfalls nicht zuträglich sind.

Durch das anbringen der Laichgelegenheiten in der mittleren Terrarienebene ist gewährleistet, dass eine kontinuierliche Temperatur- und Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Dieser Faktor ist in der Gelegeentwicklung als positiv anzusehen.

Es sollten sich auch möglichst eine, besser jedoch mehrere Wasserstellen an verschiedenen Positionen im Terrarium befinden. Mehrere Wasserstellen in verschiedene Reviere verteilt vermeiden Aggressionen der Tiere untereinander, da bei dieser Art nicht nur die Männchen, sondern auch die Weibchen bei aufeinandertreffen ein deutliches Aggressionspotential besitzen. Nicht selten konnten wir beobachten, dass sich Tiere, die ein anderes Revier betreten haben ausdauernd verfolgt und geklammert wurden. Allerdings haben wir durch solch auftretende Attacken bisher noch keine Verluste zu beklagen.

Regenanlage und Nebler empfohlen.


Temperaturen:
Je nach Herkunft der Population. Für Hochlandtiere nicht zu warm von 22-24 °C mit Nachtabsenkunk. Tieflandpopulationen können auch Temperaturen von 26 ° bis 28 °C vertragen. Es sollte aber ebenfalls eine Nachtabsenkung von 3-5 °C angeboten werden.


Luftfeuchte:
Epipedobates anthonyi lebt in teilweise recht trockenen Hochlandhabitaten. Dort sind die Tiere aber immer an kleine oder kleinste Wasserläufe gebunden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit von 70- 80 % am Tag und 100% in der Nacht sollte deshalb angeboten werden. Ein Wasserteil für ständigen Zugang zu Wasser sollte ebenfalls vorhanden sein.


Ernährung:
Übliche kleine und mittlere Futtertiere wie Drosophila, Mikro-Heimchen, Springschwänze und Wiesenplankton. Erwachsene Tiere können auch etwas größere Futtertiere überwältigen und fressen gerne Stubenfliegen (Terflys) und mittelgroße Heimchen. Die Tiere sind gute Fresser. Die Futtermenge und Qualität wirkt sich direkt auf die Gelegegröße und die Schlupfrate aus. Bei vorwiegender Fütterung mit Drosophila sind die Gelege kleiner und die Schlupfrate ist deutlich geringer.


Besatz:
In gut strukturierten größeren Behältnissen gut in der Gruppe haltbar. In kleinen Becken lieber nur ein Männchen mit bis zu zwei Weibchen. In Gruppen bilden sich Sozialstrukturen aus dominanten und unterdrückten Tieren aus. Bei ausreichenden Versteckmöglichkeiten und gutem Futterangebot zeigen die unterlegenen Tiere jedoch keine Stresssymptome.


Tipps zur Zucht:
Da die Tiere sehr große Gelege produzieren (bis zu 30 Eier) ist eine extensive Zucht am einfachsten. Die Männchen betreiben eine sehr gute Brutpflege und setzen immer genügend Larven in einen vorhandenen Wasserteil ab. Die Larven können entweder direkt im Terrarium im Wasserteil gefüttert und aufgezogen werden oder in seperaten Gefäßen oder kleine Aquarien überführt werden. Die Larven sind nicht kannibalisch veranlagt und können gemeinsam aufgezogen werden. Sie sind und können gut mit handelsüblichen Zierfischfuttersorten aufgezogen werden. Die Jungtiere gehen sehr klein an Land und benötigen kleine Drosophila und Springschwänze als Erstfutter. Eine intesive Zucht mit Entnahme der Gelege verbessert zwar die Ausbeute an aufgezogenen Jungtieren, da aber das Angebot durch Nachzuchten meist die Nachfrage übersteigt, ist dies nicht lohnenswert. Da Jungtiere langsam wachsen und eine große Futtermenge benötigen lohnt sich der Aufwand der Aufzucht aller Larven eines Geleges gegenüber der Extensivmethode nicht. Zudem ist so sichergestellt, das nur die gesündesten Tiere an Land gehen.

Varianten in Terrarienhaltung:
Alamor
Amotape
Buena Esperanza
Holotyp
Pozo Azul
Quebrada Carabo
Rio Jubones
Río Saladillo
Santa Isabel
Santa Marta
Sarayunga
Tierra Alta
Daten errechnet aus von Nutzern gemeldeten Fröschen (Home->Meine Frösche) und den aktuellen Inseraten.
stand 17.08.2017 11:48 Uhr
ReferenzenEinklappen
BOULENGER, G.A. (1899): Descriptions of new reptiles and batrachians collected by Mr. P.O. Simons
XXin the Andes of Ecuador. - Annals and Magazine of Natural History. ser. 7, 4: 454 - 457.
CITES (2005): Convention on International Trade of Endangered Species of Wild Fauna and Flora.
XXOnlineversion: 11.08.05. Electronic Database accessible at http://www.cites.org/index.html
FROST, D.R. (2007): Amphibian Species of the World: an Online Reference. Version 5.0 (1.02.2007).
XXElectronic Database accessible at http://research.amnh.org/herpetology/amphibia/index.php
XX Am.Mus.Nat.Hist. New York, USA.
GRAHAM, C.H. , S. R. RON, J. C. SANTOS, C. J. SCHNEIDER & C. MORITZ (2004): Integrating
XX Phylogenetics And Environmental Niche Models To Explore Speciation Mechanisms In
XX Dendrobatid Frogs. – Evolution 58(8): 1781–1793. (PDF)
GRANT, T . , FROST, D. R. , CALDWELL, J. P. , GAGLIARDO, R. , HADDAD, C. F. B. , KOK, P. J. R. ,
XXMEANS, D.B. , NOONAN, B. P. , SCHARGEL, W. E. & W.C. WHEELER (2006): Phylogenetic
XXsystematics of dart-poison frogs and their relatives (Amphibia, Athesphatanura, Dendrobatidae).
XX - Bulletin of the Am.Mus.Nat.Hist. 299. (PDF)
IUCN, Conservation International, and NatureServe. (2009): Global Amphibian Assessment.
XXwww.globalamphibians.org. Downloaded on 15 October 2004.
NOBLE, G. K. (1921): Five new species of Salientia from South America. – Am.Mus.Nov. 29: 1-7.(PDF)
SILVERSTONE, P.A. (1976): A revision of the poison arrow frogs of the genus Phyllobates Bibron in Sagra
XX(Family Dendrobatidae). - Nat.Hist.Mus. of Los Angeles County Sci.Bull. 27:1-53. (PDF)
WALLS, J. G. (1994): Jewels of the Rainforest. Poison Frogs of the Family Dendrobatidae.
XX- TFH- Publication Inc. Neptun City N.Y.
Zitierung:Einklappen
OSTROWSKI, T. & T. MAHN (2017): Artbeschreibung Epipedobates anthonyi.
- Dendrobase.de - Eine Online-Datenbank der Familie Dendrobatidae (Anura).
http://www.dendrobase.de/html/D_epipedobates_anthonyi.html; Stand: August 2017
Link für Website Betreiber:Einklappen
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- Die Website enthält weder illegale, rassistische oder sexistische Inhalte
- Das Thema der Website bezieht sich auf Frösche
- Der Link genau wie folgend angegeben verwendet wird:
<a href="http://www.dendrobase.de/html/D_epipedobates_anthonyi.html" target="_new">Epipedobates anthonyi (DendroBase.de)</a>
FotosEinklappen

Epipedobates anthonyi
"Santa Marta"
Prov. Azuay, Ecuador
© 2007 PUCE Luis A. Coloma



Epipedobates anthonyi
"Quebrada Carabo"
Prov. El Oro, Ecuador
© 2004 Jan Verkade



Epipedobates anthonyi
"Río Saladillo"
Prov. El Oro, Ecuador
© 2004 Jan Verkade



Epipedobates anthonyi
"Río Saladillo"
Prov. El Oro, Ecuador
© 2004 Jan Verkade



Epipedobates anthonyi
"Buena Esperanza"
Prov. El Oro, Ecuador
© 2004 Jan Verkade



Epipedobates anthonyi
"Buena Esperanza"
Prov. El Oro, Ecuador
© 2004 Jan Verkade



Epipedobates anthonyi
"Tierra Alta"
© 2006 Jens Ackermann



Epipedobates anthonyi
"Tierra Alta"
© 2006 Jens Ackermann



Epipedobates anthonyi
"Tierra Alta"
© 2008
Thomas Ostrowski
(
0
)



Epipedobates anthonyi
"Tierra Alta"
© 2008
Thomas Ostrowski
(
0
)



Epipedobates anthonyi
Prov. Azuay, Ecuador
© 2007 PUCE Luis A. Coloma



Epipedobates anthonyi
© 2007 Thomas Schäffer



Epipedobates anthonyi "Rio Jubones"
© 2013 Raymond Kuijf



Epipedobates anthonyi "Rio Jubones"
© 2013 Raymond Kuijf



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